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Sydney 30 - Ich wurde entlassen - Eine alltägliche Tragödie

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Wir haben endlich Sommer! Die Sonne scheint, die Nachbarskatzen buhlen um Streicheleinheiten und alle schmücken ihre Weihnachtspalmen in den Vorgärten. Seit dem letzten Blogeintrag habe ich eine neue Stelle begonnen und verloren, habe einen neuen Met gebraut ein modernes Kleid genäht, mich dem Existenzialismus gewidmet, Halloween gefeiert und wieder mit der Stellensuche angefangen. Ich habe die Stelle als Campaign Planning Coordinator am 16. Oktober angefangen. Die Firma verkauft Plakatstellen. Mein Job war es, die Bestellung, die der Verkauf uns sendete, in einen Vertrag im System umzuwandeln. Es war eine Stelle in der Dateneingabe. Acht Stunden täglich sass ich vor zwei Bildschirmen und mussten haargenau den zum Teil komplexen Prozessen folgen. Dazu kam, dass ich auffiel wie ein bunter Hund und meine ehemaligen Kollegen… nicht. Ich war sehr unglücklich und schämte mich für meine Situation. Allerdings wollte ich bleiben, da ich vorher schon so lange auf der Suche nach einer Stel...

Sydney 29 - Ich habe endlich einen Job und mein Leben ist voller Käse

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Der Winter ist ja sowas von vorbei. Die Jahrhundertdürre in Australien wurde von heftigen Regenfällen abgelöst. Die Temperaturen steigen langsam. Was aber ist in der Zwischenzeit seit meiner Rückkehr aus der Schweiz geschehen? Ich habe ungefähr 150 Bewerbungen abgeschickt und hatte etwa 15 Bewerbungsgespräche. Zudem spiele ich jetzt Oztag anstatt Rugby League, habe wieder mit dem Singen angefangen, nähe eine Bliaut (Kleid 12. Jh.) und habe einen Job gefunden. Aber erst einmal alles der Reihe nach. Meine Rückkehr nach Sydney war weniger problematisch als ich dachte. Ich fand mich schnell wieder in meinen Alltag mit Sport, Musik, Jobsuche, Nähen und Kochen ein. Sobald ich meinen Jetlag wieder etwas mehr im Griff hatte, nahm ich mir jeden Tag Zeit Bewerbungen zu schreiben. Ich hatte auf einmal Riesenerfolg und ging zu einem Bewerbungsgespräch nach dem anderen. Es dauerte trotzdem eine Weile, bis ich endlich Glück hatte. Ich bin froh, hat’s endlich geklappt. Es hat mich recht ausgela...